Einsätze ab Herbst 2008 bis ....
14.04.2012 Evakuation von 8 Variantenfahrern aus dem Steinberg
Bei dichtestem Nebel, Sichtweite 10m und weniger, mussten im Steinberg 8 Variantenfahrer geortet und anschliessend nach Trübsee geführt werden. Die Aktion dauerte ab Pageralarm knapp 3 1/4 Stunden. Fast zur gleichen Zeit ereignete sich noch ein Gletscherspaltensturz im Steinberg. Die Person blieb dabei unverletzt.
04.03.2012 Lawinenniedergang auf die Skipiste Engstlen
Riesige Ausmasse hatte die Lawine, welche am Sonntag imfrühen Nachmittag über die Piste niederging. Niemand konnte genau sagen, ob die Schneemassen Skifahrer unter sich begraben haben. Einige entkamen nur knapp der Lawine. Sofort nach dem Abgang waren Pistenretter vor Ort und konnten eine erste Beurteilung vornhemen. Sie lösten einen Grossalarm aus. Kuze Zeit später kam das erste Lawinenhundeteam auf den Lawinenkegel. Nach und nach trafen Retter der ARS und freiwillige Helfer ein. Primär wurde der Lawinenkegel im Bereich der verschütteten Piste abgesucht. Zum Einsatz kamen Lawinenhunde, RECCO Geräte, LVS und Sondiermannschaften. Nach gut 4 stündiger Suchaktion wurde der Einsatz beendet. Nebel zog auf, die Dunkelheit brach langsam herein und es musste immer mit Nachlawinen gerechnet werden. Somit war die Sicherheit der Retter nicht mehr gegeben und es konnte mit grösster Wahrscheinlichkeit angenommen werden, dass sich keine Personen in der Lawine befanden.
Im Einsatz waren: 8 Lawinenhundeteams, 35 Retter der ARS, der Pistenrettungsdienst der Titlisbahnen mit 15 Leuten, ca. 90 freiwillige Helfer " REGA 8 und REGA 10, 1 Heli Gotthard und die BOHAG mit einem Heli.
22.02.2012 Drei Tourengänger nach Lawinenabgang blockiert
Kurz nach Mittag ereichte die EZ REGA ein Alarm. 3 Tourengänger sind knapp unterhalb des Gipels vom Rigidalstock nach einem Lawinenabgang blockiert. Die drei Personen müssen in einer Windenaktion in 3 Rotationen ausgeflogen werden. Auf einem Zwischenlandeplatz werden sie abgesetzt. Die 3 Tourengänger bleiben unverletzt. Die Aktion erforderte den Einsatz eines RSH.
31.01.2012 Jugendliche stürzte im Gerschniwald und verletzte sich
Eine Jugendliche kam im Gerschniwald vom Weg ab. Beim Versuch auf den Weg zurückzukommen stürzte sie unglücklich und verletzte sich an der Schulter. Sie blieb mit dem Kopf talwärts im tiefen Schnee liegen. Es gelang ihr nicht aus eigener Kraft wieder aufzustehen. Nach ca. 1 Stunde konnte sie per Handy Alarm auslösen. Sie kannte sich in der Gegend nicht aus und konnte ihre genaue Position nicht durchgeben. Ein Spaziergänger entdeckte sie per Zufall vom Weg aus. Sie wurde durch die ARS geborgen und später der Ambulanz übergeben, die sie ins Spital überführte.
26.11.2012 Variantenfahrer blockiert
Kurz vor dem Eindunkeln wurde Pageralarm ausgelöst. Ein Variantenfahrer hatte sich verfahren und war nun im Sulzwald auf einem Felsband blockiert. Er schrie um Hilfe und wurde von weiteren Variantenfahrern gehört. Diese alarmierten die REGA. Kurz vor dem Anflug zum Wasserfall schloss sich die Nebeldecke über dem Tal. Der Blockierte befand sich knapp über der Nebelgrenze. In einer Windenaktion konnte er aus seiner Lage befreit werden und nach Trübsee geflogen werden. Ab Trübsee gings bergab mit der Luftseilbahn.
21.01.2012 Lawinenniedergang auf Skipiste
Beim Stotzigegg auf Trübsee ging zur Mittagszeit eine Lawine über die Skipiste nieder. Auf der Piste lag der Lawinenschnee ca. 3-3.5m hoch. Die Mannschaft der ARS befand sich zu diesem Zeitpunkt auf Trübsee und konnte innert kürzester Zeit zum sondieren eingesetzt werden. Es befanden sich glücklicherweise keine Personen in der Lawine.
15.01.2012 Variantenfahrer im Galtiberg verletzt
Im oberen Teil des Galtiberg auf ca. 2000m ü.M. wurde der Variantenfahrer in einer steilen Passage von einem Eisbrocken getroffen und am Oberschenkel verletzt.
Er wurde in einer Windenaktion unter Mithilfe eines RSH gerettet und ins Spital geflogen.
2011
Dienstag 27. Dezember 2011
Die REGA und ein RSH werden zur Bergung eines tödlich abgestürzten Touristen aufgeboten. Der Tourist stürzte mit einer Schneewächte, welche unter ihm abbrach, vom Gipfel des Kleintitlis ca. 500m über die Südwand auf den Wendengletscher.
Dienstag 25. Oktober 2011
Die Rettungsstation 514 wird zu einem terrestrischen Einsatz aufgeboten. Zur Zeit des Einsatz herrscht ein Föhnsturm. Kein Einsatz möglich von Helikopter oder Seilbahn.
Eine Person stürtzte auf der Alp Hohbiel von einem Transporter und erlitt dabei Verletzungen die einen sicheren Abtransport verlangten. in der Vacuummatratze und der Gebirgsbahre wurde die verletzte Person bis zum "im Tritt" hinter dem Stäfeli transportiert, wo die Person der Ambulance übergeben wurde.
Im Einsatz: Ambulance, 5 Retter.
Montag 1. August 2011
Gleitschirmflieger stürtzt in Wald ab. Er bleibt ca. 7-8m über dem Boden im Baum hängen. Beim Absturz bleibt er unverletzt. Die Retter werden zum Einsatzort geflogen und in der Nähe der Unfallstelle abgesetzt.
Nach einer 3/4 Std. ist der Pilot vom Baum gerettet. Die Retter werden von der REGA abgeholt, der Verunfallte begibt sich auf eigenen Wunsch von der Unfallstelle zu Fuss zur Seilbahn.
Im Einsatz : REGA 8, 1 RSH, 3 Retter.
Freitag 29.Juli 2011
Ein Hochtourengänger ist infolge starkem Nebel auf dem Westgrat des Schuflen blockiert. Da keine Verbesserungen der Wetterverhältnisse in Sicht waren, musste eine terrestrische Aktion durchgeführt werden. Ein Mitglied der Rettungsmannschaft befand sich im grossräumigen Gebiet. Der Retter begab sich zum Schuflen, stieg am selben Ort in die Wand ein wie der Blockierte , musste aber wieder zurück an den Wandfuss, weil die Route zu unsicher war. Auf einer sicheren Route erreichte der Retter den Blockierten und brachte ihn sicher zur Rugghubelhütte und ins Tal.
Sonntag 9. Juli 2011
Absturz eines Gleitschirmpiloten im Gebiet Hinter Wissiflue. Der Gleitschirm verfing sich in einem Baum, der Pilot blieb beim Absturz unverletzt. In sehr steilem Gelände blieb der Pilot ca. 15 m über Boden hängen. Eine Selbstrettung war unmöglich. Eine direkte Windenrettung mit dem Heli konnte anhand der Situation nicht durchgeführt werden. In einer aufwendigen terrestrischen Rettung musste der Gleitschirmpilot aus seiner misslichen Lage befreit werden. Anschliessend konnten der Pilot und die Retter aus dem Unfallgebiet ausgeflogen werden.
Im Einsatz: REGA 10, 2 RSH, 3 Retter
Sonntag 03. Juli 2011
Eine Gruppe von 3 Personen wird um23.00 Uhr als vermisst gemeldet. Zuletzt hatte man Kontakt um 18.00 Uhr im Gebiet Leiterli mit der Gruppe. Die REGA und ein RSH werden zu einem Suchflug aufgeboten.
Kurz nach dem Start des Heli erfolgt die Meldung, dass die Gruppe in der Unterkunft angekommen ist.
Samstag 25.Juni 2011
Absturz eines Kletteres in der Schlossberg Westwand mit tödlichem Ausgang. Zur Bergung wurde ein RSH der AlpinenRettung aufgeboten.
Montag 20. Juni 2011
Auf dem Wanderweg Stigi, vom Alpenrösli zum Usser Äbnet ( der Wanderweg liegt auf Urner Boden jedoch im Einsatzgebiet der Alpinen Rettung Engelberg) stürzte eine Person kurz vor Ende des Aufstiegs aus ungeklärten Gründen ca. 100m in die Tiefe. Zur Bergung der Person wurde der RSH der Station Engelberg aufgeboten.
Dienstag 26.04.2011
Auf dem Wanderweg Engelberg – Aaschlucht – Obermatt verletzte sich eine Wanderin am Fuss schwer. Bei einem Fehltritt knickte ihr Fuss derart ein, dass eine grobe Deformierung
erkennbar war. Eine Mannschaft wurde aufgeboten welche mit einem Geländewagen auf dem Wanderweg in die Nähe der Verletzten fahren konnten. Die Patientin wurde Erstversorgt und mit der Gebirgsbahre zum Auto transportiert. Auf Grund der Verletzung wurde die Ambulanz nach Engelberg bestellt, die die Patientin übernahm und ins Spital überführte.
Sonntag 10.04.2011
Kurz nach dem Start mit ihrem Gleitschirm stürzte die Flugschülerin in den Wald ab.
Nach dem Start bekam sie zu wenig Höhe, um den unter ihr liegenden Wald zu überfliegen. Sie streifte die Baumwipfel und der Gleitschirm verfing sich in den Bäumen. Die Pilotin hing zwischen den Bäumen in ihrem Gurtzeug. Bei diesem unglücklichen Manöver blieb sie unverletzt.
Samstag 26.03.2011
3 Variantenfahrer befuhren den Sulzgraben und standen plötzlich vor einer Felsstufe, die wegen zu wenig Schnee nicht passierbar ist. Sie fanden keinen Ausweg und waren dadurch blockiert. Die 3 Variantenfahrer mussten in einer Windenaktion aus dem Sulzgraben ausgeflogen werden.
Freitag, 18.3.2011
Eine Gruppe befuhr die Variante Steinberg im Titlisgebiet als ein Mitglied der Gruppe über einen Gletscherabbruch stürzte und sich dabei tödliche Verletzungen zuzog.
Ein RSH wurde aufgeboten und der RC Engelberg wurde durch die EZ REGA orientiert, dass eventuell Hilfe terrestrisch notwendig sein könnte.
In einer Windenaktion konnte die Person geborgen und ausgeflogen werden.
Freitag 11. 03. 2011
Um 16.00 Uhr wird per Pager der RSH 5.14 aufgeboten.
5 Variantenskifahrer befinden sich im Gebiet Sulz in der Variantenabfahrt Galtiberg. Sie sind aufgeteilt in 2 Gruppen. Beide Gruppen sind blockiert und benötigen Hilfe. Eine Person ist über ein Felsband gestürzt und nachher noch einige Meter gerutscht, wo die Person dann von einem Baum gestoppt wurde. Die Person blieb unverletzt. Die 2er Gruppe konnte in den schwebenden Heli eingeladen werden. Die 3er Gruppe musste mit dem RSH in 2 Rotationen an der Winde ausgeflogen werden.
Donnerstag 3. 3. 2011
Um 19.00 Uhr wurde die ARS Engelberg alarmiert. 2 Personen sind im Gebiet Galtiberg blockiert. Mittels IPhone konnten sie die Koordinaten von ihrem Standort bestimmen. Nach zusätlichen Abklärungen über Telefongespräche mit den Blockierten konnte der Standort ziemlich genau im Bereich zwischen Gämsgässli und Sulz festgelegt werden. Die Rettungsstation entschied sich von oben her zu evakuieren.
Die Retter fuhren in einer Extrafahrt auf den Titlis und fuhren in die Variante Galtiberg ein. Die beiden Personen konnten schon bald ausgemacht werden.
Die Abfahrt erfolgte durch den Sulzgraben, wo die Beiden an der bereits bekannten Stelle noch einmal gesichert abgelassen wurden. Kurz nach 23.00 Uhr befanden sich alle gesund und unverletzt im Tal.
Im Einsatz befanden sich 7 Retter.
Mittwoch, 23.02.2011
Terrestrische Evakuation eines Variantenfahrers im Sulzgraben. Er hatte im Galtiberg die Traverse verpasst und fuhr dann durch den Sulzgraben. Bei Einbruch der Dunkelheit erreichte die Rettung den Blockierten.
Vom Retter gesichert konnte die Stelle überwunden werden. Die Person war unverletzt.
Freitag, 4.2.2011
Evakuation von 5 Personen aus dem Sulzgraben.
Mittwoch, 2.2.2011
Hilfestellung beim Abstieg vom Grassen nach Engelberg, 4 Personen Höhe "Ober Stäfeli" ca. 1600m ü.M. (Nachteinsatz terrestrisch).
Sonntag, 30.01.2011
Evakuation 1 Person aus dem Sulzgraben terrestrisch.
Samstag. 29.01.2011
Evakuation von 2 Personen aus dem Sulzgraben(Nachteinsatz).
Freitag, 28.01.2011
Evakuation von 10 Person aus dem Sulzgraben (Nachteinsatz mit RSH 6 Pers. und terrestrisch 4 Pers.).
Nachmittags fanden 3 Variantenfahrer mit Hilfe einer Wegbeschreibung am Telefon den Weg selber durch den Sulzgraben ins Tal.
Montag, 24.01.2011
Evakuation 1 Person aus dem Sulzgraben.
Freitag, 14.01.2011
Bergung auf dem Firnalpeligletscher (.....mehr)
Seit dem 4. Dezember 2010 mussten bis heute (6.März 2011), 32 Personen aus dem Galtiberg / Sulzgraben evakuiert werden. Eine bedenkliche Anzahl.
Alle Personen, welche aus dem Gebiet Galtiberg/Sulzgraben bisher evakuiert werden mussten waren innerhalb eines relativ kleinen Gebietes ausnahmslos blockiert. Alle blieben unverletzt.
Ein Durchfahren des Sulzgraben ist bei den momentanen Schneeverhältnissen praktisch unmöglich und überhaupt nicht emphelenswert. Bei den Titlisbahnen warnt eine Info vor dem befahren dieser Variante.
There is no way out - rescue only by helicopter
2010
Sonntag 26.12.2010, 03.29 Uhr: Info Alarm, Einschluss 5 Personen Lift 1 Hotel Terrace.
Nach eintreffen des Servicemonteur konnte die Liftkabine manuell bis oben bewegt und die Personen befreit werden.
Samstag 4.12.2010, Evakuation aus Galtiberg
Es stellt sich heraus, dass nicht 2 Variantenfahrer blockiert sind, sondern es befinden sich 7 Personen im genannten Gebiet, welche alle evakuiert werden müssen. 3 Personen versuchen wieder hochzusteigen. Das Wetter ist klar, keine Wolken und eisig kalt. Am Landeplatz zeigt das Thermometer -16°Grad Celsius an. In kurzer Zeit beginnt die Dämmerung. Es ist schnelles Handeln angesagt. Der RSH steigt schwebend in der Nähe der ersten Zweiergruppe aus. Die Freerider mussten aus drei verschieden Orten im Gebiet Titlis Galtiberg zwischen Gemsgässli und Sulz evakuiert werden. Die Evakuation dauerte bis in die Dunkelheit hinein.
Alle sieben Variantenfahrer blieben unverletzt.
Die 7 Geretteten begaben sich in das Gebiet ohne erforderliche Ortskenntnisse und brachten sich so in eine Situation, aus der sie ohne fremde Hilfe nicht mehr hinauskamen.
10.09.2010 Sturz am Klettersteig Zittergrat
Nebel umhüllt den Klettersteig und Hilferufe sind zu hören. Ein Kletterer stürzte in die Sicherung, blieb aber unverletzt. Ein RSH wurde oben am Klettersteig mit dem Heli abgesetzt. Er stieg zum Patienten ab und führte ihn gesichert bis oben auf den Klettersteig. Nachdem sich der Nebel kurzfristig verzogen hat nahm der Heli den Patienten auf und flog ihn bis Ristis
22.08.2010 Unfall am Klettersteig Zittergrat
04.08.2010 Kletterunfall am Gr. Sättelistock( Südpfeiler)
Schlechtes Wetter verhindert eine Rettung per Heli. Eine terrestrische Rettung ist unumgänglich. Die beiden Rettungsstationen Stans und Engelberg arbeiten dabei eng zusammen. Falls das Wetter nicht noch besser wird und der Heli doch noch eingesetzt werden kann, besteht die Wahrsheinlichkeit, dass die Rettung bis in die Nacht hinein geht und sehr personalintensiv sein wird. Eine Ersteinsatzgruppe kann bis auf die Alp Oberfeld geflogen werden. Nach 2 Stunden Aufstieg erreichen sie das sog. Band am Gr. Sättelistock. Ein Retter wird 100m zu den Verunfallten abgelassen. Zunehmend verbessert sich das Wetter, dass eine Helirettung in Betracht gezogen wird. Die Kletterer werden auf eine Windenrettung vorbereitet. Kurz darauf können sie auf einen Zwischenlandeplatz und von da aus ins Spital ausgeflogen werden.
Im Einsatz: 2 RSH, 13 Retter, 1 Heli
31.07.2010 Firnalpeligletscher, Grassengebiet
Ein Bergtourengänger verliert den Halt auf einem Schneefeld und stürzt uber ein Felsband in einen Bergschrund. In einer Windenaktion kann er gerettet werden und wird ins Spital überflogen.
30.06.2010 Evakuation einer Person aus Seilbahn Ober Ifängi
Die Evakuation konnte mit Hilfe der REGA und einem RSH in einer Windenaktion ohne Schwierigkeiten und innerhalb kürzester Zeit ausgeführt werden. Die Person blieb beim Zwischenfall unverletzt.
27.06.2010 Gleitschirmabsturz in Sessellift Ristis - Brunni
Beim Absturz wurde eine Person, welche sich auf dem Sessellift befand verletzt. Sie zog sich Schnittwunden zu, die durch die Leinen des Gleitschirms verursacht wurden. Der Sessellift konnte wieder in Betrieb genommen werden. Der Gleitschirmpilot konnte sich selbst befreien und blieb unverletzt.
12.06.2010 Trübsee- Sommerweg - Jochpass
Bei der geplanten Wanderung von Trübsee nach dem Jochpass geriet ein Wanderer vom Weg ab nachdem er ein Schneefeld umgehen wollte, welches den Wanderweg noch bedeckte. Dabei geriet er zu weit nach rechts und fand sich im steilen, schneebedecktem Gelände wieder. An einer sicheren Stelle alarmierte er die REGA. Die Person konnte einige Angaben zu ihrem Standort, unteranderem eine Höhenangabe und Koordinaten mitteilen. Nach einem Vergleich der Angaben auf der Karte konnte der Standort ziemlich eingeschränkt werden. Die Koordinaten jedoch musste man schnell ausser Betracht lassen, da sie mit den anderen Angaben überhaupt nicht übereinstimmten.
Sein Begleiter befand sich ca. 40-50 Meter unterhalb seiner Position. Der Begleiter schaffte es zurück auf den Weg und begab sich zum Rest. Alpstübli, wo er auf die Retter wartete.
Die Person war unverletzt, wurde von den Rettern am Seil gesichert und zurück auf den Weg bis hinunter zum Alpstübli begleitet.
24.04.2010 Hahnen
Beim Austieg zum Hahnen verstieg sich eine Person und war danach im gefährlichen Gelände blockiert.
Mit einer Heliwindenaktion konnte die Person unverletzt geborgen werden.
28.03.2010 Titlisgebiet / Steinberg
Sturz eines Variantenfahrers in Gletscherspalte. 2 RSH wurden auf Pikett gesetzt. Der Pistenrettungsdienst konnte die Person leicht verletzt bergen.
23.02.2010 Brunnigebiet /Ried
Auf der Wanderung von Ristis nach Engelberg bekommt eine Person gesundheitliche Probleme. Der Patient und seine Begleiterin können mit einem Ski-Doo zur Brunnibahn und anschliessend zum Arzt gebracht werden.
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2009
14.12.2009 Galtiberg /Sulzgraben
9 Personen müssen in der Dunkelheit aus dem Sulzgraben evakuiert werden. Einige von ihnen sind ortskundig, wurden aber auch durch die geringe Schneehöhe im Graben überrascht. Ein Alarm am späteren Nachmittag welcher von einem Teil dieser 9er Gruppe ausgelöst worden war, wurde wieder aufgehoben, weil die Gruppe sich sicher war, dass sie die Variantenabfahrt doch noch bis ins Tal hinter sich bringen kann.
Gute 2 Stunden später wurde der Alarm wieder ausgelöst. Inzwischen war noch eine andere kleine Gruppe dazugestossen, welche ortunkundig war und einfach den gelegten Spuren folgte. Die 9 Personen waren oben an einer Felswand von ca. 7-8m Höhe blockiert, die sie nicht überwinden konnten.
Wegen aufgekommenen Nebel musste die Rettung terrestrisch vorbereitet und auch eingeleitet werden. Auf den Helibasen herschte der Nebel vor. Von der Basis Erstfeld war es unmöglich zu starten, weshalb man die Basis Wilderswil in Betracht zog. Auch im Oberland lag Nebel, so musste man einen günstigen Augenblick abwarten in dem sich der Nebel aufklärte und der Heli starten konnte.
Die terrestrische Einsatzgruppe hatte bereits 3/4 des Aufstiegs bewältigt, als der Heli doch noch eintraf und die Evakuation mittels Windenaktion durchführen konnte.
Im Einsatz: 7 Retter, 1 RSH, 1 externer Helfer, REGA, Polizei.
05.10.2009 Klettersteig Zittergrat
Sturz einer Person am Klettersteig. Der Sturz blieb ohne Verletzungen. Die Person wird an den Fuss der Wand abgeseilt.
13.09.2009 Gschneit / Schwand ( Suchaktion )
Ein Bewohner des Alters-und Plegeheim wird als vermisst gemeldet. Vormittags verliess er das Altersheim, zuletzt gesehen wurde er kuzr vor Mittag im Gebiet Gschneit. Als die Hunde im Primärsuchbereich angesetzt werden konnten war es bereits Dunkel. Nach bereits 35 Minuten Suche konnte der Vermisste im Wald am Wegrand sitzend und unverletzt gefunden werden.
Im Einsatz: 14 Retter, 2 GS- Hunde.
15.08.2009 Bitzistock / Trübsee ( Suchaktion )
Ein 16 jähriger Junge wird vermisst, nachdem er sich das Panorama vom Bitzistockaus ansehen wollte. Alle Wanderwege von Untertrübsee bis Trübsee und das ganze Gebiet um den Bitzistock wurden abgesucht, alle Hütten und Restaurants werden angegangen, alles negativ. Die ganze Krete und der Gerschniberg, von der Pfaffenwand bis zum Gänti werden mit dem Heli abgeflogen, auch negativ. Kurz nach einbrechen der Dunkelheit taucht der Vermisste auf Gerschni auf.
Im Einsatz: 13 Retter, 2 Gs-Hunde, 1 GS-Hund auf Pikett
05.08.2009 Wendenstöcke / Reissend Nollen
Der Patient war mit 2 Kollegen in der Batmanroute am klettern. Er stürzte in der 5 ten Seillänge 20m in die Tiefe und prallte an den Felsen. Mit einem RSH und der Winde wurde der Patient geborgen und anschliessend ins Kantonsspital Stans geflogen.
27.07.2009 Eienwäldli / Leiterli ( Suchaktion )
Ein älterer Herr wird als vermisst gemeldet, nachdem er nicht am vereinbarten Treffpunkt erschienen war.
Seine Begleiterin folgte ihm auf dem selben Wanderweg, konnte aber mit seinem Tempo nicht Schritt halten. Wäre ihm auf dem Weg etwas passiert, hätte sie ihn also angetroffen. Im Verlauf der Suche und weiteren Ermitlungen seitens der Polizei, konnte der Vermisste im Hotel angetroffen werden.
Im Einsatz: 6 Retter, 1 GS-Hund
28.06.2009 Steijenflue / Alpenrösli
Ein älteres Ehepaar kam vom Weg ab und getraute sich nicht mehr weiter. Der Mann hat bekannte Herzprobleme. Um kein gesundheitliches Risiko einzugehen alarmierten sie die Rettung. Mit der Winde wurden sie aus Ihrer Lage befreit.
05.06.2009 Fürenhochflue
Abgestürzte Person von RSH mittels Winde geborgen.
30.05.2009 Titliswestwand
In der Nacht vom 30.5 auf den 31.05.2009 wurden in der Wand Lichter gesichtet und der Polizei gemeldet. Es konnten keine definitiven SOS Signale ausgemacht werden. Am nächsten Morgen wurde ein Biwak in der Wand entdeckt.
Im Einsatz: 2 Retter
10.05.2009 Pfaffen / Zieblenzopf
Ein Wanderer folgte dem Wanderweg bis zu einem Schneefeld, welches deen Weg noch bedeckte. In der Folge kam er vom Weg ab, bis er in Gelände kam wo er sich nicht mehr vor und zurück getraute. Per Handy löste er Alarm aus. Zwei Retter wurden in der Nähe des Wanderers per Heli abgesetzt und begleiteten den Mann zu Fuss ins Tal.
Im Einsatz: 4 Retter
24.04.2009 Titlisgebiet / Galtiberg
Ein vermisster Skifahrer wurde nach einem Suchflug mit der REGA im Galtiberg entdeckt. Er hatte sich verfahren und geriet abseits der Pisten in ein Felsband, wo er sich weder vor noch zurück traute und dort mehrere Stunden ausharrte bis er gerettet wurde. In einer Windenaktion konnte der Skifahrer unverletzt aus seiner Situation befreit werden.
06.04.2009 Brunnigebiet
Gleitschirmpilot fliegt in Baum und bleibt hängen. Kann sich selber befreien. Schirm wird durch ARS geborgen.
28.03.2009 Titlisgebiet / Steinberg
Ein Variantenschifahrer bricht durch die Schneedecke ein und stürzt ca. 30m in eine Gletscherspalte, wenige Meter von der Unfallstelle vom 21.03.2009 entfernt. Infolge schlechtem Wetter musste die Rettung in einer aufwendigen terrestrischen Aktion durchgeführt werden. Leider konnte der Verunfallte nur noch tot geborgen werden.
21.03.2009 Titlisgebiet / Steinberg
Varianten Snowboarderin allein in der Variante Steinberg unterwegs. Befahren des Gletscher. Einbruch einer Schneebrücke. Ca 15m -Sturz in Gletscherspalte. In Spalte mit Snowboard eingeklemmt. Die Patientin erlitt nur leichte Verletzungen und wurde zur Kontrolle ins Spital geflogen.
21.03.2009 Galtiberg / Hofad
Ein Variantensnowboardfahrer welcher allein unterwegs war, stürzte unterhalb der Alp Hofad und prallte in einen Baum. Dabei erlitt er schwere Verletzungen. Er konnte selbst per Handy die REGA alarmieren. Windenaktion.
13.03.2009 Titlisgebiet / Laub
Ein Speedflyer verunfallt kurz nach dem Start. Starker Wind beinträchtigte die Bergung per Helikopter sehr.Die Retter konnten nicht direkt an die Unfallstelle geflogen werden. Der Verunfallte konnte nur noch tot geborgen werden. Windenaktion.
17.02.2009 Brunnihütte / Brunnistöckli
Niedergang eines Schneebretts auf Wanderweg. Nach Suche mit LVS, Lawinenhund und sondieren glücklicherweise niemand verschüttet.
2008
13.12.2008 Titlisgebiet / Steinberg
Ein Variantenskifahrer übersah bei der Abfahrt im Steinberg eine Gletscherspalte. Er schlug am unteren Rand der Gletscherspalte auf und verletzte sich schwer. Der Patient konnte durch den Pistenrettungsdienst geborgen werden. Die REGA flog ihn ins Kantonsspital Luzern.
Im Einsatz waren der Pistenrettungsdienst und die REGA mit einem RSH.
30.11.2008 Gebiet Schiessibach
Es wurden ca. 20 Min. Lichtsignale beobachtet, welche dann plötzlich aufhörten. Wegsuche mit Geländesuchhund blieb erfolglos.
26.11.2008 Titlisgebiet / Stotzigegg
Abseits der Piste wurde von einem Variantenfahrer eine Lawine ausgelöst, welche erst auf der offiziellen Piste zum stehen kam. 7 Rettungsleute der ARS waren am Einsatz beteiligt. Keine Verschütteten.

